Der Wohnungstyp "seniorengerechtes Wohnen" wird ein Mega-Thema
5-%-Studie von BulwienGesa
Die erzielbaren Renditen am deutschen Immobilienmarkt steigen zum Glück wieder. Das zeigt eine Studie der Marktanalysten von BulwienGesa (eines der größten unabhängigen Beratungs- und Analyse- und Bewertungsunternehmen für die Immobilienbranche). Bei Wohnimmobilien könnte vor allem eine spezielle Kategorie zum Megathema werden, prognostiziert BulwienGesa-Vorstand Sven Carstensen im folgenden Video.
In der „5-%-Studie“ ermitteln die Marktanalysten einmal jährlich, mit welchen Renditen Käufer von Bestands-Immobilien verschiedener Kategorien in Deutschland rechnen können.
Wohnimmobilien werfen im Vergleich zu Büro- und Gewerbeimmobilien meist niedrigere Renditen ab. In einem Teilbereich allerdings zeichnet sich eine besondere Knappheit ab: „seniorengerechtes Wohnen“.
Das kann diesen Markt zu einem Mega-Thema machen, erklärt der Immobilien-Analyst im Gespräch mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“.
In den vergangenen Jahren hatte dieser Bereich oft negative Schlagzeilen, weil einige Betreiber Insolvenz anmelden mussten. Die Knappheiten im Teilmarkt für seniorengerechtes Wohnen ist aber schon länger absehbar, was die Objekte für Investoren sehr attraktiv macht.
Das ganze Interview auf Youtube ansehen:
Das Video zeigt ein Interview mit Immobilienanalyst Sven Carstensen, Vorstand bei BulwienGesa und Mitautor der „5-%-Studie“. Diese zeigt die aktuell erzielbaren Renditen beim Kauf von Bestandimmobilen in verschiedenen Immobilienklassen auf.
Die 5-%-Studie kann sich jeder von euch hier kostenlos herunterladen:

Der Markt für Betreutes Wohnen für Senioren
. . . Der demografische Wandel und die gegebenen Angebotsdeterminanten machen eine Bedarfsanalyse für Seniorenwohnen dringend notwendig. Seniorenwohnen inkludiert dabei die drei Bereiche Service Wohnen, Betreutes Wohnen sowie Betreutes Wohnen Plus, welche sich primär hinsichtlich ihres Betreuungsumfangs unterscheiden. Derzeit gibt es in Deutschland rund 8.570 Seniorenwohnanlagen mit etwa 366.000 Wohneinheiten. In Bau befinden sich rund 280 Projekte mit 11.880 neuen Einheiten, wobei die durchschnittliche Projektgröße 43 Wohneinheiten umfasst.
Seit 2019 wurden etwa 1.200 Neubauprojekte realisiert, die knapp 51.600 neue Wohneinheiten umfassen. Besonders im Jahr 2023 stieg die Zahl der Neubauten signifikant an. Seniorenwohnen gewinnt sowohl bei Senioren als auch bei Investoren
an Bedeutung, insbesondere durch Verbundkonzepte, die zusätzlich zur Wohnmöglichkeit auch Pflegeeinrichtungen integrieren. Rund 65 % der Neubauten folgen diesem Konzept.
Bei den Bautätigkeiten im Seniorenwohnen sind deutschlandweit starke regionale Disparitäten zu erkennen. Die höchsten Neubauaktivitäten sind in den großen Flächenländern wie Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern festzustellen. . . . in Regionen mit hoher Kaufkraft und guter Infrastruktur werden viele Projekte realisiert, während ländliche Gebiete und Regionen mit niedriger Bevölkerungsdichte weniger stark berücksichtigt werden. . . .
. . . Mit rd. 366.000 Wohneinheiten stehen lediglich knapp 3 % der Haushalte über 65 Jahren oder älter eine segmentspezifische Wohnung im Seniorenwohnen zur Verfügung, deren Verteilung sich zudem regional stark unterscheidet. Auf Grundlage soziodemografischer und immobilienwirtschaftlicher Parameter wird errechnet, dass das Nachfragepotenzial der in Deutschland lebenden Senioren keinesfalls gedeckt ist. Unter Berücksichtigung des derzeitigen Bestands im Seniorenwohnen ergibt sich bei einem Versorgungsgrad von 5,5 % der Haushalte über 65 Jahren eine Bedarfsdifferenz von ca. 313.700 Wohneinheiten in 2022. Unter denselben Voraussetzungen wird bis zum Jahr 2040 ein Marktpotenzial von rd. 457.000 Wohneinheiten im Seniorenwohnen abgeleitet. . . .
. . . Zukünftig wird es notwendig sein, das Angebot sowohl quantitativ als auch qualitativ zu erweitern, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Die zentrale Herausforderung wird es sein, ein bedürfnisorientiertes und bezahlbares Angebot für alle Einkommensgruppen zu schaffen, um den steigenden Bedarf zu decken und eine differenzierte Produktpalette anzubieten, die eine breite Zielgruppe anspricht. Seniorenwohnen wird daher auch weiterhin im Fokus institutioneller Anleger stehen.
Unser Projekt Seniorenwohnen:
Zukunftsweisende Nutzung für seniorengerechtes und
barrierefreies Wohnen in Verbindung mit Mehrgenerationenwohnen
Sowohl unser Nutzungs- wie auch unser Neubaukonzept zielt darauf ab, die drängendsten Probleme im ländlichen Raum zu lösen:
- den demographischen Wandel,
- die Abwanderung der Bewohner,
- den Leerstand alter Immobilien.

Aktuell verlassen immer mehr ältere Menschen ihre langjährige Heimat, da es an seniorengerechten, barrierefreien Wohnmöglichkeiten sowie an örtlichen Unterstützungssystemen fehlt.
Schätzungen zufolge wird der Anteil der über 65-Jährigen in ländlichen Regionen Deutschlands bis 2035 auf über 30 % der Bevölkerung ansteigen, während gleichzeitig die jüngeren Generationen weniger werden.
Durch die Entwicklung eines innovativen Wohnmodells, das barrierefreie Pflege-Wohngemeinschaften mit einem Mehrgenerationenansatz kombiniert, wollen wir eine Brücke zwischen den Generationen schlagen. Dieses Konzept ermöglicht älteren Menschen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben, die Nähe zu Familie und Freunden zu bewahren und gleichzeitig die benötigte Unterstützung zu erhalten. Gleichzeitig fördert es den Zuzug junger Familien und belebt das soziale und kulturelle Leben im Ort. Studien belegen, dass solche Wohnmodelle die Lebensqualität älterer Menschen um bis zu 40 % steigern und die soziale Isolation erheblich reduzieren können.
Unser Projekt bietet eine visionäre Antwort auf die Herausforderungen des demografischen Wandels: Es schafft nicht nur Wohnraum, sondern auch Begegnungsorte, wo Gemeinschaft, Tradition und moderne Ansprüche Hand in Hand gehen. Diese zukunftsweisende Nutzung stärkt die Attraktivität ländlicher Orte und fördert eine nachhaltige und inklusive Entwicklung, die sowohl den aktuellen Bewohnern als auch zukünftigen Generationen zugutekommt.
Attraktives Wohnkonzept für junge Familien im ländlichen Raum
In einer Zeit, in der städtisches Leben oft hektisch und teuer ist, bietet der ländliche Raum eine unvergleichliche Chance für junge Familien, ein Leben in Harmonie und Gemeinschaft zu führen. Unsere Häuser vereinen durchdachte Wohnkonzepte, die das Beste aus beiden Welten bieten: Wohnkomfort und Lebensqualität.
Die Wohnungen im Erdgeschoss, speziell für junge Familien gestaltet, bieten nicht nur ausreichend Platz, sondern auch Zugang zu großzügigen Gärten, die ideal für Familienaktivitäten und Kinder geeignet sind. Hier können Kinder frei und sicher spielen, während die Eltern eine entspannte Atmosphäre genießen – sei es beim Grillen, Feiern oder einfach beim Abschalten vom Alltagsstress.
Der Kontakt zur Natur und die Ruhe des ländlichen Raums sind unbezahlbare Vorteile, die Lebensqualität und Gesundheit fördern.
Das Zusammenleben mit älteren Generationen in den oberen Stockwerken erweitert dieses Konzept
Die Seniorenwohngemeinschaft basiert auf einem modernen und inklusiven Wohnmodell, das den spezifischen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird, ohne ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität einzuschränken. Dieses Konzept verbindet barrierefreien Wohnkomfort mit gemeinschaftlichem Leben und fördert gleichzeitig die soziale Teilhabe und das Wohlbefinden der Bewohner.
Die Gemeinschaft umfasst 12 barrierefreie Appartements, die so gestaltet sind, dass sie den hohen Ansprüchen von Senioren entsprechen. Jedes Appartement verfügt über:
- Ein eigenes Badezimmer: Seniorengerecht und barrierefrei mit bodengleicher Dusche für maximale Sicherheit und Komfort.
- Privatheit und Rückzugsraum: Die eigenständigen Appartements ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben innerhalb der Gemeinschaft.
Für das gemeinschaftliche Leben steht ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche zur Verfügung, der den sozialen Austausch fördert und als zentraler Treffpunkt dient. Hier können die Bewohner zusammen kochen, essen, feiern oder einfach gemütlich beisammensitzen. Der Raum unterstützt die Idee, dass soziale Bindungen aktiv gepflegt und neue Freundschaften geknüpft werden können.
Ein Aufzug sorgt für eine barrierefreie Erreichbarkeit aller Etagen und des Gartens, sodass auch mobilitätseingeschränkte Bewohner uneingeschränkt am täglichen Leben teilnehmen können. Der großzügige Garten ist ein weiterer zentraler Bestandteil des Konzepts: Er bietet einen Ort der Erholung und Bewegung sowie eine Möglichkeit, die Natur zu genießen. Gleichzeitig fördert er Begegnungen zwischen den Generationen – Kinder spielen, Senioren entspannen, und Familien verbringen Zeit miteinander.

Das Konzept der Seniorenwohngemeinschaft in dem Gebäude basiert auf den Prinzipien von Selbstbestimmung, Gemeinschaft und barrierefreiem Wohnen. Es bietet älteren Menschen die Möglichkeit, in einem sicheren und komfortablen Umfeld zu leben, das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Die Seniorenwohngemeinschaft richtet sich an ältere Menschen, die Wert auf ein selbstbestimmtes Leben legen, aber gleichzeitig die Vorteile einer unterstützenden Gemeinschaft nutzen möchten. Sie eignet sich besonders für Personen mit eingeschränkter Mobilität oder erhöhtem Betreuungsbedarf.
Senioren, die ihren Lebensabend genießen, bringen eine besondere Bereicherung für die Gemeinschaft. Sie tragen mit ihren Lebenserfahrungen und ihrer Gelassenheit dazu bei, eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und der Unterstützung zu schaffen. Kinder wachsen in einer Umgebung auf, die Werte wie Mitgefühl, Zusammenhalt und Tradition vermittelt.
Darüber hinaus begegnet dieses Wohnkonzept einem akuten gesellschaftlichen Problem: die Abwanderung aus den Dörfern. Es schafft eine lebendige Gemeinschaft und macht kleinere Orte attraktiv für junge Familien, die hier ihre Zukunft aufbauen möchten. Studien zeigen, dass Mehrgenerationenwohnen soziale Bindungen stärkt und ein Gefühl der Zugehörigkeit fördert – eine echte Chance, ländliche Regionen zu revitalisieren.
Dieses Modell verbindet praktische Vorteile mit emotionalen und sozialen Aspekten. Es ist eine nachhaltige Lösung für die Herausforderungen moderner Gesellschaften.

Dieses Wohnkonzept verbindet das Bedürfnis nach Eigenständigkeit mit der Kraft einer Gemeinschaft, die Sicherheit und Unterstützung bietet. Es ist ein Vorbild für generationenübergreifendes, barrierefreies und soziales Wohnen in Verbindung mit nachhaltiger und integrativer Stadtentwicklung.
Gemeinwohlorientierte Leerstandsbelebung: Ein Schlüssel zur Rettung des ländlichen Raums
Die gemeinwohlorientierte Leerstandsbelebung ist weit mehr als eine Maßnahme zur Verwertung brachliegender Gebäude – sie ist ein kraftvolles Instrument, um den ländlichen Raum wieder zum Leben zu erwecken. Verlassene Häuser und leerstehende Gebäude stehen sinnbildlich für den Bevölkerungsschwund und den Verlust von Gemeinschaft. Doch gerade diese Gebäude bieten eine einzigartige Chance: Sie können zu Zentren des Lebens und der Begegnung werden.
Durch die nachhaltige Wiederbelebung von Leerstand wird der ländliche Raum nicht nur als Wohnort, sondern auch als Heimat gestärkt. Diese Initiative ermöglicht es Familien, Senioren und jungen Menschen, gemeinsam eine lebendige Gemeinschaft zu formen – eine Gemeinschaft, die vom Austausch zwischen den Generationen, von Traditionen und von einer zukunftsgerichteten Lebensweise geprägt ist. Leerstehende Gebäude werden so zu Symbolen des Aufbruchs und der Hoffnung.

Die Erfahrung zeigt, dass Orte mit einer aktiven Leerstandsnutzung nicht nur den Abwanderungstrend stoppen, sondern sogar Menschen zurück in ihre Heimat ziehen. Sie schaffen Perspektiven, fördern das gesellschaftliche Miteinander und machen den ländlichen Raum zu einem Ort, an dem Menschen leben, bleiben und wachsen wollen. Nur durch die gemeinwohlorientierte Leerstandsbelebung kann der ländliche Raum erhalten und nachhaltig belebt werden – eine Aufgabe, die nicht nur dringend ist, sondern auch eine große Chance darstellt, unsere Dörfer in eine lebenswerte Zukunft zu führen.
Soziale und gesellschaftliche Bedeutung
Dieses Konzept trägt dazu bei:
- Den demografischen Wandel zu bewältigen, indem es älteren Menschen im ländlichen Raum eine attraktive Wohnform bietet.
- Den sozialen Zusammenhalt im Dorf zu stärken, da generationenübergreifendes Zusammenleben gefördert wird.
- Der Abwanderung aus ländlichen Regionen entgegenzuwirken, indem moderne Wohnangebote geschaffen werden.
Die Seniorenwohngemeinschaft kombiniert individuelle Freiheit mit gemeinschaftlichem Leben und ist ein Modell für nachhaltiges Wohnen im Alter.
- Wohnungen: Insgesamt stehen 12 barrierefreie Appartements zur Verfügung. Jedes Appartement verfügt über ein eigenes seniorengerechtes Badezimmer mit bodengleicher Dusche, wodurch maximale Privatsphäre und Komfort gewährleistet werden.
- Gemeinschaftsraum: Ein zentraler Gemeinschaftsraum mit Küche dient als Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten wie Kochen, Spielen oder soziale Interaktionen. Dies stärkt den Zusammenhalt und fördert das soziale Miteinander.
- Barrierefreiheit: Ein Aufzug ermöglicht den Zugang zu allen Etagen und zum Garten, wodurch Mobilität für alle Bewohner sichergestellt wird.
Vorteile des Konzepts:
- Selbstbestimmtes Leben: Die Bewohner können in ihren eigenen Appartements unabhängig leben, während sie gleichzeitig die Vorteile einer unterstützenden Gemeinschaft genießen.
- Gemeinschaft und soziale Teilhabe: Der Gemeinschaftsraum und gemeinsame Aktivitäten fördern den sozialen Austausch und verhindern Vereinsamung.
- Sicherheit und Komfort: Barrierefreie Ausstattung sowie seniorengerechte Badezimmer bieten Sicherheit und erleichtern den Alltag.
- Pflegeoptionen: Bei Bedarf kann eine ambulante Betreuung oder Pflege organisiert werden, sodass die Bewohner auch bei steigendem Pflegebedarf in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.
Das generationenübergreifende, barrierefreie und soziale Wohnkonzept steht in direktem Einklang mit den Prinzipien einer nachhaltigen und integrativen Stadtentwicklung und stellt einen richtungsweisenden Ansatz dar, um den ländlichen Raum langfristig lebendig und zukunftsfähig zu gestalten.
Verbindung zur nachhaltigen Stadtentwicklung:
Das Konzept setzt gezielt auf Ressourcenschonung und eine sinnvolle Wiederbelebung von Leerstand, anstatt neue Flächen zu versiegeln oder zusätzliche Bebauung vorzunehmen. Durch die Sanierung und Umnutzung denkmalgeschützter Gebäude wird nicht nur die historische Substanz bewahrt, sondern auch der ökologische Fußabdruck reduziert, indem bestehende Infrastruktur intelligent genutzt wird. Die barrierefreie Gestaltung und die Schaffung von Wohngemeinschaften für verschiedene Generationen ermöglichen eine optimale Raumnutzung und fördern ein gemeinschaftliches Leben, das soziale Isolation vermindert und den Bedarf an zusätzlichen Bauvorhaben senkt.
Verbindung zur integrativen Stadtentwicklung:
Dieses Konzept bietet Lösungen für eine inklusive Gesellschaft, indem es den Bedürfnissen von Senioren, Menschen mit Handicaps, jungen Familien und Kindern gleichermaßen gerecht wird.
Es schafft Räume der Begegnung, in denen die Generationen voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen können. Die Integration von Gemeinschaftsbereichen wie dem Garten oder dem Gemeinschaftsraum schafft eine Plattform für Dialog und Partizipation, wodurch alle Bewohner in das soziale Leben eingebunden werden.
Warum der richtige Weg für den ländlichen Raum:
In ländlichen Regionen bietet das Konzept eine Antwort auf die drängenden Herausforderungen wie Bevölkerungsschwund und demografischen Wandel. Indem es attraktive Lebensbedingungen für junge Familien schafft, gleichzeitig aber den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht wird, fördert es den Verbleib und die Rückkehr in den ländlichen Raum. Durch die Bündelung von Wohn-, Pflege- und Freizeitangeboten werden Wege kürzer, Mobilitätslösungen erleichtert und Nahversorgung gestärkt, was eine nachhaltige Dorfstruktur unterstützt.
Darüber hinaus stärkt die Wiederbelebung eines historischen Gebäudes die kulturelle Identität der Gemeinde und fördert das Gemeinschaftsgefühl. Es zeigt, dass der ländliche Raum zukunftsfähig gestaltet werden kann, ohne dabei seine Wurzeln und Werte aufzugeben – eine perfekte Balance zwischen Tradition und Innovation.
Dieses Modell ist ein Schritt hin zu einer ganzheitlichen, nachhaltigen Entwicklung, die nicht nur den Menschen, sondern auch der Umwelt und der lokalen Gemeinschaft gerecht wird.
Trendstudie: "Urbanes Leben im Alter" - Wichtige Erkenntnisse
Altersgerechtes Wohnen im Zeichen von Individualisierung und Nachhaltigkeit
Die sich wandelnde Landschaft des urbanen Seniorenwohnens
Auch wenn die Trendstudie bereits aus dem Jahr 2021 stammt, so zeigt diese, dass der Trend tatsächlich in die prognostizierte Richtung lief und dass es wichtiger den je ist, alternative Wohnformen einzurichten.
Die Studie befasst sich direkt mit den tiefgreifenden und sich beschleunigenden Veränderungen der Anforderungen an altersgerechtes Wohnen im urbanen Raum. Ihr zentrales Ziel ist es, diese sich entwickelnden Bedürfnisse präzise zu erfassen und damit die Notwendigkeit einer grundlegenden Neukonzeption sowie einer erheblichen Steigerung der Nachhaltigkeit von Immobilien für zukünftige Seniorengenerationen hervorzuheben.
Diese Trendstudie, fachkundig durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Ipsos, liefert entscheidende Erkenntnisse. Sie zeigt unmissverständlich auf, dass zukünftige Seniorengenerationen zunehmend Individualisierung, Selbstbestimmung und Nachhaltigkeit in ihren Wohnumfeldern priorisieren. Dieser kollektive Wandel erfordert eine fundamentale Neubewertung der Konzeption und Entwicklung altersgerechten Wohnraums. Dies stellt sowohl erhebliche Herausforderungen als auch vielversprechende Möglichkeiten für Stadtentwicklungsbehörden, Architekten, Projektentwickler und Betreiber dar.
Trend #1: Megatrends prägen die Stadtentwicklung für Senioren – „Alternde Bevölkerung“ und „Sog der Metropolen“ stellen Städte vor echte Herausforderungen.
Branchenexperten formulieren erhebliche Herausforderungen bei der erfolgreichen Umsetzung altersgerechter Wohnlösungen in städtischen Umgebungen. Diese Herausforderungen werden primär auf eine Kombination von Faktoren zurückgeführt: einen weitreichenden Mangel an Fachkräften im Bau- und Pflegesektor, gravierende Einschränkungen bei der Landverfügbarkeit in dicht besiedelten Stadtgebieten, Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Tragfähigkeit solcher Projekte sowie oft restriktive oder veraltete politische und städtebauliche Vorschriften.
Trotz dieser beachtlichen Hürden sehen Experten altersgerechtes Wohnen gleichzeitig als eine bedeutende Chance, die Stadtentwicklung voranzutreiben. Sie erwarten einen massiven Anstieg der Nachfrage, der naturgemäß eine breitere Palette von Marktteilnehmern – darunter Betreiber, Entwickler und Architekten – anziehen und dadurch ein größeres Potenzial für Innovation und Vielfalt bei Wohnlösungen fördern wird. Die Beobachtung, dass Herausforderungen auch als Katalysatoren für Innovation wirken können, ist hierbei zentral. Wenn traditionelle Ansätze unrentabel oder nicht mehr zeitgemäß sind, werden Marktteilnehmer gezwungen, kreative Lösungen zu finden.
Wichtige Empfehlungen aus den Expertenbefragungen umfassen eine strategische Verlagerung hin zur Entwicklung kleinerer, dezentraler Wohneinheiten, weg vom traditionellen Modell großer, oft isolierter, klassischer Pflegeeinrichtungen. Diese neuen Einheiten werden als gut in die bestehende urbane Infrastruktur vernetzt und zentral versorgt vorgestellt. Darüber hinaus wird ein starker Akzent auf die Reaktivierung und Umnutzung bestehender städtischer Räume und Immobilien gelegt, um die Nachhaltigkeit zu erhöhen und die Ressourcennutzung zu optimieren. Dies ist nicht nur eine Frage der Größe, sondern der Integration. Die Forderung nach „vernetzten und zentral versorgten“ Einheiten deutet auf den Wunsch hin, dass Senioren mit der breiteren Stadtgemeinschaft verbunden bleiben, anstatt in dedizierten, oft isolierten Einrichtungen untergebracht zu werden. Dies steht im Einklang mit einem gesellschaftlichen Trend zur Inklusivität und zur Wertschätzung der Beiträge älterer Generationen innerhalb der Gemeinschaft.
Trend #2: Der Wunsch nach individualisierter Gemeinschaft bei zukünftigen Senioren – Senioren streben das Prinzip der individualisierten Gemeinschaft an.
Die Studie zeigt, dass Selbstbestimmung und Autonomie zentrale Wünsche zukünftiger Seniorengenerationen sind, die weit über bloße Freizeitaktivitäten hinausgehen. Diese tiefgreifende Betonung der persönlichen Kontrolle wird von Branchenexperten bemerkenswerterweise unterschätzt. Diese Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Anbieterseite und den tatsächlichen Bedürfnissen der Nachfrageseite ist ein entscheidender Punkt. Wenn die Branche auf der Grundlage eines unvollständigen Verständnisses der Seniorenbedürfnisse agiert, werden die Angebote die Markterwartungen nicht erfüllen. Es geht nicht nur darum, Wahlmöglichkeiten zu bieten, sondern Senioren zu befähigen, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, was ein grundlegender Aspekt des Wohlbefindens im Alter ist.
Sowohl potenzielle Bewohner als auch Experten erwarten und wünschen sich reichlich Gelegenheiten zum sozialen Austausch, sowohl innerhalb der Wohnanlage als auch mit der weiteren Gemeinschaft. Dies umfasst den Wunsch nach regelmäßigen Treffen, kulturellen Aktivitäten und Sportprogrammen. Experten identifizieren spezifisch eine Chance zur verstärkten Integration von Senioren durch durchdachte soziale Angebote und Aktivitäten. Diese Initiativen sollen sowohl den Bewohnern als auch den lokalen Einwohnern zugutekommen und dadurch ausgewogenere Bevölkerungsstrukturen (z.B. durch generationenübergreifendes Wohnen) fördern sowie eine bequeme Nähe zu den täglichen Notwendigkeiten und Grünflächen gewährleisten. Der Begriff der „individualisierten Gemeinschaft“ mag paradox erscheinen, ist aber tiefgründig. Er bedeutet, dass Senioren die Möglichkeit sozialer Interaktion wünschen, aber keine erzwungene Gemeinschaft. Die Betonung des „sozialen Austauschs innerhalb und außerhalb der Wohnanlage“ deutet auf eine starke Ablehnung isolierter Senioren-Enklaven hin. Senioren möchten Teil des breiteren Lebens bleiben und selbst wählen, wann und wie sie interagieren.
Trend #3: Neue Anforderungen an die Stadt- und Quartiersplanung – Altersgerechtes Wohnen im urbanen Raum stellt neue Anforderungen an die Quartiers- und Stadtentwicklung.
Senioren zeigen ein pragmatisches und realistisches Verständnis ihrer zukünftigen Wohnraumbedürfnisse und eine bemerkenswerte Bereitschaft, sich zu verkleinern. Dieser Trend wird maßgeblich durch die Beobachtung angetrieben, dass viele ältere Menschen derzeit allein in größeren Drei- bis Vierzimmerwohnungen oder sogar allein in einem Einfamilienhaus leben, die ihren sich entwickelnden Bedürfnissen im späteren Leben nicht mehr optimal entsprechen. Die Bereitschaft der Senioren, sich zu verkleinern, sollte nicht nur als Reaktion auf eingeschränkte Mobilität oder finanzielle Zwänge interpretiert werden. Die Studie beschreibt es als eine „realistische“ Einschätzung zukünftiger Bedürfnisse, was auf eine bewusste und strategische Lebensstilentscheidung hindeutet. Dies passt zu breiteren gesellschaftlichen Trends hin zu Minimalismus und der Wertschätzung von Erfahrungen gegenüber übermäßigem Besitz. Senioren suchen Effizienz, einfache Instandhaltung und eine Konzentration auf das, was im späteren Leben wirklich zählt, anstatt von überdimensionierten Häusern belastet zu werden.
Zudem wurde der Wunsch signalisiert nach fortgesetztem Zugang zu kulturellen Angeboten, vielfältigen Dienstleistungen, öffentlichen Verkehrsmitteln und etablierten sozialen Netzwerken. Es geht darum, einen aktiven, vernetzten Lebensstil aufrechtzuerhalten.
Trend #4: Neukonzeption altersgerechter Wohnformen und Dienstleistungen – Altersgerechtes Wohnen muss neu gedacht werden. Es braucht neue Wohnformen für das Zuhause in der letzten Lebensphase – mit Services rund um den Alltag.
Obwohl es eine allgemeine Übereinstimmung zwischen potenziellen Bewohnern und Experten bezüglich bevorzugter Wohnformen gibt, zeigt sich eine kritische Divergenz bei der Priorisierung von Dienstleistungen. Experten neigen dazu, einen höheren Stellenwert auf Gesundheitsdienstleistungen innerhalb von Wohnkomplexen zu legen, während Bewohner unmissverständlich allgemeine Alltagsdienstleistungen priorisieren. Zu diesen hochgeschätzten Alltagsdienstleistungen gehören Unterstützung bei Online- und Mobilfunk-Themen, Hilfe bei Behördengängen und amtlichen Erledigungen sowie Zugang zu Carsharing oder anderen geteilten Mobilitätslösungen. Diese direkte Umkehrung der Prioritäten ist ein signifikanter „blinder Fleck“ für Entwickler und Betreiber. Wenn die Branche weiterhin übermäßig in Gesundheitsdienstleistungen innerhalb von Komplexen investiert, während sie alltägliche Unterstützung vernachlässigt, baut sie für wahrgenommene Bedürfnisse statt für tatsächliche, geäußerte Wünsche. Dies schafft eine Lücke zwischen Angebot und Nachfrage, die potenziell zu geringerer Bewohnerzufriedenheit und Auslastung führen kann.
Beide Gruppen – Bewohner und Experten – erwarten durchweg einen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, ausreichende Parkmöglichkeiten, sichere Fahrradabstellplätze und die Verfügbarkeit von Carsharing-Programmen oder geteilten Fahrzeugen/Fahrrädern, was die überragende Bedeutung der Aufrechterhaltung von Mobilität und Konnektivität unterstreicht.
Die Nähe zur Natur, einschließlich Elementen wie Gewässern, Freiflächen, Wäldern, Parks und Gärten, wird von Bewohnern und Experten gleichermaßen hoch geschätzt, was die Bedeutung einer grünen und ruhigen Umgebung hervorhebt.
Es besteht eine starke, gemeinsame Präferenz von Bewohnern und Experten für Neubauten gegenüber Altbauten oder Landhäusern. Diese bevorzugten Immobilien sollen barrierefrei, modern im Design und komfortabel sein. Entscheidend ist, dass beide Gruppen den Wunsch nach individueller Gestaltung der Wohnräume äußern und Standardisierung explizit ablehnen. Bewohner legen insbesondere deutlich mehr Wert auf Ausstattung und Einrichtung, die ihre Unabhängigkeit und Autonomie aktiv fördern, als von Experten wahrgenommen wird. Die starke Präferenz für „Neubauten, barrierefrei, modern, komfortabel“ und, entscheidend, „individuell einrichtbar“, zusammen mit der Betonung von Merkmalen, die „Unabhängigkeit und Autonomie“ fördern, deutet auf eine Nachfrage nach „smarter Autonomie“ hin. Dies geht über bloße physische Zugänglichkeit (z.B. Rampen, breite Türen) hinaus. Es impliziert den Wunsch nach einem Design, das unabhängiges Leben proaktiv ermöglicht, ohne institutionell oder klinisch zu wirken. Die explizite Ablehnung von Standardisierung weist auf ein tief verwurzeltes Bedürfnis nach persönlichem Ausdruck und einem echten „Heimgefühl“ hin, anstatt einer generischen Einrichtung.
Trend #5: Nachhaltigkeit als nicht verhandelbares Gebot – Einstimmigkeit bei allen Befragten: Nachhaltigkeit ist alternativlos.
Sowohl potenzielle Bewohner als auch Branchenexperten zeigen eine bemerkenswert starke und einstimmige Forderung nach Nachhaltigkeit bei Immobilien. Eine hohe Bedeutung wird durchweg spezifischen Merkmalen wie Solaranlagen, Geothermie und der Bauweise mit nachhaltigen Rohstoffen beigemessen. Die nachdrückliche Aussage „Einstimmigkeit bei allen Befragten: Nachhaltigkeit ist alternativlos“ ist von großer Bedeutung. Sie zeigt, dass Nachhaltigkeit keine Nischenpräferenz oder ein bloßes Zusatzmerkmal ist, sondern eine grundlegende, nicht verhandelbare Erwartung sowohl auf Verbraucher- (Senioren) als auch auf Industrieseite (Experten). Dies deutet auf einen starken Generationswechsel hin, bei dem Umweltbewusstsein und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen tief in den Erwartungen der Verbraucher verankert sind, selbst bei älteren Demografien. Es impliziert, dass Senioren sich nicht nur um ihren unmittelbaren Komfort sorgen, sondern auch um die langfristigen Umweltauswirkungen ihrer Wohnentscheidungen.
Experten nehmen in ihrer Bewertung zusätzlich Regenwassernutzungsanlagen und Gründächer in ihre obersten Nachhaltigkeitsprioritäten auf, was ein umfassendes Verständnis ökologischer Baupraktiken zeigt. Während die direkten Vorteile der Nachhaltigkeit niedrigere Energiekosten und geringere Umweltauswirkungen umfassen, deutet die „Einstimmigkeit“ ihrer Nachfrage darauf hin, dass sie auch erheblich zum wahrgenommenen Wert, zur Modernität und zum Prestige einer Immobilie beiträgt. Ein nachhaltiges Gebäude wird als zukunftsweisend, widerstandsfähig und im Einklang mit zeitgenössischen Werten angesehen, was eine Demografie anspricht, die langfristige Stabilität und verantwortungsvolles Leben schätzt.
Schlussfolgerungen und strategische Empfehlungen
Die Studie signalisiert unmissverständlich einen grundlegenden und unumkehrbaren Wandel in den Erwartungen und Wünschen zukünftiger Seniorengenerationen bezüglich ihrer Wohnsituation. Das traditionelle, oft isolierte und institutionalisierte Modell der Seniorenbetreuung wird durch eine umfassende Nachfrage nach individualisierten, selbstbestimmten, gemeinschaftlich integrierten und umweltfreundlichen Wohnlösungen entschieden abgelöst. Dies stellt einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel dar, der eine koordinierte, proaktive und innovative Reaktion aller wichtigen Akteure erfordert: Immobilienentwickler, Stadtplaner und politische Entscheidungsträger.
- Empfehlung für Stadtplaner und Kommunen: Altersgerechtes Wohnen muss als wesentlicher und grundlegender Bestandteil umfassender Quartiers- und Stadtplanungsrahmen integriert werden. Eine proaktive Planung ist erforderlich, um sicherzustellen, dass Seniorenwohnen ein Kernelement der Stadtentwicklungsstrategien ist, das altersgemischte Gemeinschaften fördert, den sozialen Zusammenhalt stärkt und die Alterssegregation in Stadtbildern aktiv verhindert.
- Empfehlung für politische Entscheidungsträger: Senioren- und Pflegeimmobilien sollten im Rahmen der Sozialquote formell staatlich geförderten Wohnungen gleichgestellt werden. Diese politische Änderung würde entscheidende finanzielle Anreize für Entwickler schaffen, die Herausforderung der „wirtschaftlichen Tragfähigkeit“ direkt angehen und qualitativ hochwertigen, altersgerechten Wohnraum für ein breiteres Einkommensspektrum zugänglicher machen, wodurch soziale Gerechtigkeit gefördert wird.
- Die gesetzlichen Regelungen auf Landesebene sollten standardisiert und erheblich vereinfacht werden, um die flächendeckende Umsetzung alternativer Wohnformen (z.B. ambulante Wohngruppen, Pflege-WGs) in städtischen Gebieten in großem Maßstab zu ermöglichen. Das derzeit fragmentierte und oft inkonsistente Flickwerk landesrechtlicher Vorschriften schafft unnötige Komplexität und hemmt Innovationen. Eine Standardisierung würde bürokratische Hürden drastisch reduzieren, die Projektentwicklung beschleunigen und den skalierbaren Einsatz vielfältiger, moderner Seniorenwohnoptionen ermöglichen, die den sich entwickelnden Bedürfnissen entsprechen.
- Ein einheitliches „Musterbaugesetz“ ist dringend erforderlich, um die Bauanforderungen für Pflegeeinrichtungen bundesweit zu harmonisieren und die derzeit unterschiedlichen landesspezifischen Vorschriften zu ersetzen. Ähnlich wie der vorherige Punkt würde die Harmonisierung von Bauvorschriften erhebliche Vorteile bringen, indem sie die Baukosten senkt, Projektlaufzeiten verkürzt und konsistente Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Seniorenwohnprojekte in ganz Deutschland gewährleistet, wodurch eine größere Effizienz und Vorhersehbarkeit für Investoren gefördert wird.
- Die Investitionskostenpauschalen für Pflegeimmobilien sollten umgehend und regelmäßig an die aktuellen Baukostenentwicklungen angepasst werden. Veraltete oder unzureichende Kostenpauschalen können Projekte finanziell unrentabel machen und den kritischen Mangel an altersgerechtem Wohnraum verschärfen. Die Anpassung dieser Pauschalen stellt sicher, dass Investitionen attraktiv bleiben, mit den Marktgegebenheiten Schritt halten und die notwendige Entwicklung zur Deckung der steigenden Nachfrage anreizen.
Quellen:
Michael Schmidt
Geschäftsführer des Versorgungswerks der Handwerkskammer Magdeburg e.V.
ist Mitglied im
FOCUS Online Experts Circle
Michael Schmidt
Bachelor of Arts (B.A.), Immobilienmanagement
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