StambuVitaPlus
Zukunftsweisendes Wohnkonzept für bedarfsgerechtes Wohnen
Aktuelle Daten und Prognosen zur Senioren- und Pflegesituation in Deutschland (Stand 2025)
Senioren (ab 65 Jahre): Deutschland zählt rund 18,9 Millionen Menschen ab 65 Jahren; das entspricht etwa 23 % der Gesamtbevölkerung und wächst kontinuierlich.
Die Zahl der Hochbetagten (ab 85 Jahre): Ca. 2,9 Millionen Menschen, davon etwa 1,9 Mio. Frauen und 1 Mio. Männer.
Über 17.900 Menschen sind 100 Jahre und älter; die Lebenserwartung liegt bei durchschnittlich knapp 80 Jahren und ist weiterhin ansteigend.
Pflegebedürftige (alle Pflegegrade)
Aktuell sind ca. 5,48 bis 5,69 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig und beziehen Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung.
Davon werden rund 4,89 Millionen ambulant zu Hause versorgt, während etwa 0,8 Millionen stationär (Pflegeheim) betreut werden – das Verhältnis liegt bei etwa 6:1 (ambulant zu stationär).
Prognose für 2030: Die Zahl wird auf 5,75 Millionen und bis 2050 auf etwa 7,25 Millionen steigen.
Die Pflegebedürftigkeit steigt schneller als zuvor angenommen; die Einführung der neuen Pflegegrade ab 2017 hat die Zahl weiter erhöht.
Quelle: Volksstimme.de
Pflegekrise als akute Herausforderung: Tino Sorge warnt davor, dass „nicht mehr viel Zeit bleibt“, um die strukturellen Probleme im Gesundheits- und Pflegesystem zu lösen.
Private Vorsorge im Fokus: Ein zentrales Zitat lautet:
„Private Vorsorge muss in den Mittelpunkt gestellt werden.“ Die Politik setzt somit verstärkt auf individuelle Verantwortung und frühzeitige Planung – ein Ansatz, der stark mit unserem Konzept korrespondiert.
Eigenverantwortung und private Vorsorge
- Unser Konzept bietet die Alternative zur klassischen Pflegeheimversorgung – genau das, was Gesundheitspolitiker Tino Sorge fordert: frühzeitige, individuelle Planung statt späterer Notlösungen.
- Unsere Senioren-Wohngemeinschaften mit Gesundheitsbüro und Case-Manager fördern Selbstbestimmung und Mitgestaltung – ein direkter Ausdruck von „Eigenverantwortung in der Pflege“.
Ambulante Versorgung stärken
- Der Koalitionsvertrag und Tino Sorge betonen die Notwendigkeit, ambulante und häusliche Pflege zu stärken.
- Unser Konzept setzen genau hier an: gemeinschaftliches Wohnen mit ambulanter Unterstützung statt stationärer Heimunterbringung.
Gesundheitspolitiker Tino Sorge weist im zuvor benannten Interview auf folgendes hin:
- Versorgungslücken verstärkt durch innovative Modelle schließen (besonders im ländlichen Raum)
- private und wohnortnahe Versorgung stehen im Mittelpunkt (vernetzte Strukturen, Eigenverantwortung)
- mehr Pflege im häuslichen
und gemeindebasierten Bereich
- qualitativ hochwertige Versorgung
unter Kostenaspekten ausbauen
Der Koalitionsvertrag 2025:
Ziele der CDU/CSU und SPD
in Sachen Pflege
Seite 76: 4.2. Gesundheit und Pflege:
„ . . . Wir stärken die sektorenübergreifende Versorgung. Im Zuge dessen entwickeln wir sektorenunabhängige Fallpauschalen (Hybrid-DRGs) weiter und ermöglichen sie umfassend. Damit verschränken wir Angebote im ambulanten und stationären Bereich. . . . „
Seite 78: Pflegereform und Bund-Länder-Kommission: „ . . . Die Bewältigung der stetig wachsenden Herausforderungen in der Pflege und für die Pflegeversicherung ist eine Generationenaufgabe. (…) Ziele der Reform sind, die nachhaltige Finanzierung und Finanzierbarkeit der Pflegeversicherung zu sichern sowie eine Stärkung der ambulanten und häuslichen Pflege. (…) Stärkung der sektorübergreifenden pflegerischen Versorgung und Übernahme von Modellprojekten (wie zum Beispiel „stambulant“) in die Regelversorgung. . . . „
Seite 80: Gesundheitsberufe: „ . . . Wir stärken die Eigenverantwortung in der Pflege . . . „
Bundesweites Vorzeigeprojekt zu einer modernen, kosteneffizienten und menschenzentrierten Seniorenversorgung
Insbesondere im ländlichen Umfeld werden mit diesem Projekt Versorgungslücken durch die intelligente Kombination stationärer, ambulanter und digitaler Module nachhaltig geschlossen. Das Projekt ist damit ein dringend benötigtes Zukunftsmodell für den demografischen Wandel – und bereit zur schnellen Skalierung für weitere Standorte.
Sektorenübergreifendes Leuchtturmprojekt
neue Maßstäbe für die Versorgung älterer Menschen.
Lebensqualität nachhaltig steigern.
Kernstück der Versorgung:
Gesundheitsbüro mit Case-Managers vor Ort
- Entlastet Pflegepersonal
- Bezieht Angehörige mit ein
- individuelle Betreuung
- optimiert Organisation
Zufriedenheit aller Beteiligten wird gesteigert.
Die Wirkung des Case-Managers auf die Betreuungsqualität und die Angehörigen
wird im Laufe des Projekts wissenschaftlich überprüft.
Lebenserwartung erhöhen – Pflegeaufwand kosteneffizienter gestalten
- Modernste digitale Assistenzsysteme sind integraler Bestandteil des Gebäudekonzepts
- Frühwarnzeichen
- individuelle Steuerung kognitiver Trainings
- Kommunikation in der Wohngemeinschaft
Zukünftige Bewohner sind in einer Generation aufgewachsen, die digitale und multimediale Systeme selbstverständlich nutzt. Deshalb ist die Integration solcher Instrumente essenziell, um Lebensqualität, Gesundheit und soziale Teilhabe weiter zu verbessern – auch dies wird wissenschaftlich untersucht.
Ein besonderes Merkmal des Konzepts ist die intensive Einbindung lokaler Netzwerkpartner, ehrenamtlicher Helfer und eine gezielte Unterstützung der Angehörigen. Das Gesundheitsbüro vor Ort sowie der Care-Manager als Schnittstelle garantieren schnelle Hilfe und eine optimale Koordination aller Versorgungsleistungen.
Der wissenschaftliche Fokus des Projektes liegt auch auf der Wirkung dieses Gesundheitsbüros und des Case-Managers auf die Lebensqualität und die Lebenserwartung der Bewohner sowie auf der Entlastung des Pflegepersonals und somit der kosteneffizenteren Arbeit.
Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts prüft explizit, wie sich diese integrativen Maßnahmen positiv auf die Lebenserwartung und das Wohlbefinden der Bewohner auswirken.
Alle Maßnahmen und deren Ergebnisse werden im Rahmen einer umfassenden wissenschaftlichen Evaluation dokumentiert, so dass das Modell jederzeit auf andere Regionen, insbesondere ländliche Räume, und weitere Zielgruppen übertragen werden kann. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können wertvoll in nationale Leitfäden und Versorgungsstandards einfließen.
Studie zum menschlichen Mehrwert und wirtschaftlichen Nutzen
Durch eine begleitende Studie an mehreren Standorten wäre nachzuweisen, dass die Lebenserwartung der Bewohner durch diese speziell gestaltete und ambulant betreute Wohnform erhöht wird.
Gleichzeitig kann gezeigt werden, dass die Pflegekosten für die Kranken- und Pflegekassen signifikant sinken, da durch die verbesserte Lebensqualität und selbstbestimmte Betreuung Krankenhausaufenthalte und intensivpflegerische Maßnahmen reduziert werden.
Damit liefert das Konzept nicht nur menschlichen Mehrwert, sondern auch einen wirtschaftlichen Nutzen für das Gesundheitssystem, was seine Skalierbarkeit und Förderung rechtfertigt.
Gesellschaftliche Bedeutung
Unser Konzept ermöglicht älteren Menschen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben, die Nähe zu Familie und Freunden zu bewahren und gleichzeitig die benötigte Unterstützung zu erhalten.
- zukunftsgerichtete Antwort auf Herausforderungen des demografischen Wandels,
- bedarfsgerechter Wohnraum,
- Begegnungsorte:
wo Gemeinschaft, Tradition und moderne Ansprüche Hand in Hand gehen,
- stärkt Attraktivität ländlicher Regionen,
- fördert eine nachhaltige und inklusive Entwicklung
Selbstbestimmtes Leben:
Die Bewohner können in ihren eigenen Appartements unabhängig leben, während sie gleichzeitig die Vorteile einer unterstützenden Gemeinschaft genießen.
Gemeinschaft und soziale Teilhabe:
Der Gemeinschaftsraum und gemeinsame Aktivitäten fördern den sozialen Austausch und verhindern Vereinsamung.
Sicherheit und Komfort:
Barrierefreie Ausstattung sowie seniorengerechte Badezimmer bieten Sicherheit und erleichtern den Alltag.
Pflegeoptionen:
Bei Bedarf kann eine ambulante Betreuung oder Pflege organisiert werden, sodass die Bewohner auch bei steigendem Pflegebedarf in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können.
Fokus auf Lebensqualität und Selbstbestimmung
Modellprojekte in die Regelversorgung überführen
Gesundheitspolitiker Tino Sorge spricht im vorangenannten Interview von der Übernahme erfolgreicher Modellprojekte in die Regelversorgung – das ist ein klares Zeichen für das Konzept „StambuVitaPlus“.
Ein innovatives Leitmodell für Seniorenwohnen der Zukunft:
- Klare Vorteile:
- Kosteneffizienz
- Lebensqualität
- Selbstbestimmung
- Eigenverantwortung
Leuchtturm für die neue Pflegegeneration
"Begleitung statt Übernahme"
Leitmotiv: Private Vorsorge im Mittelpunkt
Das Konzept StambuVitaPlus bietet:
- Abgeschlossene Einzel-Appartements
- ambulant betreute Wohngemeinschaft
- innovative und zukunftsweisende Wohnform
- bedarfsgerecht und barrierefrei
- vertraute Umgebung (im ländlichen Raum sehr wichtig):
- Nähe zu Familie,
- Kontakt zu Freunden
- Teilhabe am örtlichen Vereinsleben
- Unterstützung durch gemeinschaftliche Lebensweise
- ambulante Betreuung
Hilfe durch Familie, Freunde, Gemeindeleben
"Begleitung statt Übernahme"
Prognose zur Entwicklung der ambulanten Pflege in Deutschland bis 2040
Der Markt der ambulanten Pflege in Deutschland wird bis 2040 voraussichtlich erheblich wachsen.
Diese Prognose stützt sich auf mehrere Faktoren:
- Demografischer Wandel: Die Bevölkerung in Deutschland altert kontinuierlich. Der Anteil älterer Menschen, die potenziell Pflege benötigen, wird deutlich zunehmen. Prognosen gehen davon aus, dass die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2040 auf 6,4 Millionen steigen könnte (im Vergleich zu rund 4,1 Millionen im Jahr 2019).
- Wunsch nach häuslicher Versorgung: Viele ältere Menschen wünschen sich, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Die ambulante Pflege ermöglicht dies und wird daher voraussichtlich weiterhin stark nachgefragt werden. Studien zeigen, dass ein Großteil der Bevölkerung eine Versorgung zu Hause bevorzugt.
- Zunehmende Komplexität der Pflege: Medizinische Fortschritte führen dazu, dass auch Menschen mit komplexeren Pflegebedürfnissen zu Hause versorgt werden können. Dies erfordert spezialisierte ambulante Pflegedienste und gut ausgebildetes Personal.
- Wirtschaftliche Aspekte: Die stationäre Pflege ist in der Regel teurer als die ambulante Versorgung. Angesichts steigender Kosten im Gesundheitswesen wird die ambulante Pflege voraussichtlich eine wichtigere Rolle spielen, um die Versorgung bezahlbar zu halten.
Quantitative Einschätzung:
- Der Bedarf an ambulanten Pflegekräften wird deutlich steigen. Schätzungen gehen von einem Bedarf von rund 600.000 ambulanten Pflegekräften im Jahr 2040 aus.
Die Zahl der ambulant versorgten Pflegebedürftigen wird voraussichtlich weiter zunehmen und den Anteil der stationär versorgten Personen relativ gesehen sinken.
Prognose zur Entwicklung der „stambulanten Pflege“ bis 2040
Der Begriff der „stambulanten Pflege“ beschreibt ein innovatives Pflegekonzept, das Elemente der ambulanten und stationären Pflege miteinander verbindet.
Die stambulante Pflege zielt darauf ab, pflegebedürftigen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung und Lebensqualität zu ermöglichen, indem sie in kleinen, gemeinschaftlich organisierten WGs leben und dort individuell nach ambulantem Leistungsrecht versorgt werden, jedoch unter stationärer Aufsicht.
Zentrale Elemente der stambulanten Pflege:
- Gemeinschaftliches Wohnen: Die Bewohner leben in kleinen Wohngemeinschaften mit anderen Pflegebedürftigen und erhalten Unterstützung durch Pflegepersonal.
- Individuell abgestimmte Pflege: Die Pflege wird auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten, um eine hohe Lebensqualität zu gewährleisten.
- Selbstbestimmung: Die Bewohner werden in ihren Entscheidungen so weit wie möglich unterstützt und können ihren Alltag mitgestalten.
Vermeidung von Institutionalisierung: Die stambulante Pflege soll den Übergang von der häuslichen Pflege zur stationären Einrichtung so lange wie möglich hinauszögern.
Vorteile der stambulanten Pflege:
- Höhere Lebensqualität: Leben in einer gemeinschaftlichen und wohnlichen Umgebung.
- Selbstbestimmung: Bewohner und Angehörige können den Alltag mitgestalten.
- Flexibilität: Individuelle Anpassung der Pflegeleistungen nach Bedarf.
- Kostensenkung: Geringere Kosten für Pflegebedürftige und Angehörige im Vergleich zur vollstationären Pflege.
- Entlastung von Angehörigen: Möglichkeit zur Mitwirkung, aber keine Pflicht.
- Höhere Lebenserwartung: Durch die Möglichkeit der weiteren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und den Aufenthalt in gewohnter Umgebung steigt die Lebenserwartung und der Lebenswille.
- Kosteneffizienz: Geringere Kostenübernahme durch Kostenträger im Vergleich zur vollstationären Pflege durch geringere Eigenanteile und mehr Eigenverantwortung der Familien.
Die stambulante Pflege hat das Potenzial, sich bis 2040 zu einer bedeutenden Säule in der deutschen Pflegelandschaft zu entwickeln. Mehrere Faktoren sprechen dafür:
- Politisches Interesse: Das Bundesgesundheitsministerium hat signalisiert, die stambulante Pflege als Regelversorgung im Pflegekompetenzgesetz zu verankern. Dies schafft die Rahmenbedingungen für eine breitere Etablierung.
- Positive Erfahrungen aus Modellprojekten: Die bisherigen Erfahrungen mit stambulanten Wohnformen zeigen positive Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bewohner und die Zufriedenheit der Angehörigen.
- Gesellschaftlicher Wandel: Der Wunsch nach alternativen Wohn- und Pflegeformen im Alter nimmt zu. Im klassischen Pflegeheim möchte niemand freiwillig untergebracht werden. Familien möchten ihre hilfebedürftigen Angehörigen nicht in einem klassischen Pflegeheim unterbringen. Die stambulante Wohnform bietet eine attraktive Option.
- Lösungsansatz für Herausforderungen: Die stambulante Wohnform wird zudem dazu beitragen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken (durch eine andere Personalstruktur mit mehr Präsenz- und Betreuungskräften) und die Kosten im Pflegesystem zu optimieren.
Marktpotenzial von rund 457.000 Wohneinheiten bis 2040
Die akute Wohnungsnot lässt Schlagzeilen entstehen wie:
Unter den gegenwärtigen Bedingungen zeigt sich ein klarer Trend, weg vom anonymen Altersheim. Die stambulante Wohnform kann sich deshalb zu einem klaren Trend entwickeln und sogar den Wohnungsmarkt entspannen, da hilfebedürftige Menschen eher zum Umzug in diese Wohnform bereit sind:
Wunsch nach Selbstbestimmung und Gemeinschaft: Viele ältere bzw. hilfebedürftige Menschen wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben im Umfeld ihrer gewohnten Umgebung und möchten die Anonymität großer Einrichtungen vermeiden.
Demografischer Wandel und veränderte Familienstrukturen: Gleichzeitig stößt die klassische häusliche Pflege durch Angehörige durch kleinere Familien und die zunehmende Mobilität von Familienmitgliedern an ihre Grenzen.
Michael Schmidt
Geschäftsführer des Versorgungswerks der Handwerkskammer Magdeburg e.V.
ist Mitglied im
FOCUS Online Experts Circle
Michael Schmidt
Bachelor of Arts (B.A.), Immobilienmanagement
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